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Nach zehn Jahren Rechtsstreit:
Lesbierin darf adoptieren
Eine lesbische Frau aus Frankreich darf nach einem mehr als zehn Jahre dauernden Rechtsstreit nun doch ein Kind adoptieren. Das hat ein Gericht entschieden. Emanuelle B., eine 48 Jahre alte Grundschullehrerin, die seit mehr als zwei Jahrzehnten mit ihrer Freundin zusammenlebt, bekommt die Adoptionsgenehmigung allerdings als Alleinstehende. Adoptionen durch gleichgeschlechtliche Paare sind in Frankreich weiterhin nicht möglich. Emanuelle B. war bereits durch mehrere juristische Instanzen gegangen.
[14.11.09]
Quelle: n-tv.de
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Junge Liberale Niedersachsen: Kein Unterschied mehr zwischen hetero- und homosexuellen Ehen
Die Jungen Liberalen Niedersachsen sehen im Zuge des neuen niedersächsischen Landesgesetzes für Lebenspartnerschaften eine erste wirkliche Verbesserung für homosexuelle Paare. Für die JuLis ist der neue Gesetzesentwurf bzw. dessen Verabschiedung aber erst der Anfang: "Eine wirkliche Gleichstellung bedeutet, dass es keine Unterschiede mehr zwischen hetero- und homosexuellen Paaren geben darf und beide gleichermaßen den Bund der Ehe schließen dürfen. Ohne wenn und aber, dafür aber mit allen Rechten und Pflichten", erklärt der Landesvorsitzende Matthias SEESTERN PAULY.
[10.11.09]
Quelle: openpr.de
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Harburger Gedenktage zu Homosexuellen-Verfolgung in der NS-Zeit
Harburg Die Homosexuellen gehörten lange zu den vergessenen Opfergruppen der NS-Zeit. Im Mai 2008 wurde am Berliner Tiergarten das "Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen" eingeweiht. Es erinnert an das Schicksal der über 50 000 nach dem Paragrafen 175 des Bürgerlichen Gesetzbuches verurteilten Männer im Dritten Reich und an das Leid der mehr als 10 000 Häftlinge, die in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern den sogenannten "rosa Winkel" als Erkennungszeichen tragen mussten. Viele überlebten die Haft nicht. Ihre Lebensform galt im Nationalsozialismus als "artfremd" und nach "rassenhygienischen Gesichtspunkten" als "ungesund".
[08.11.09]
Quelle: abendblatt.de
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