Glücklicherweise hat das Kabinett in Uganda erstmal die Todesstrafe für Homosexuelle stoppen können.Das „Antihomosexualitätsgesetzt“ konnte nun von dem ugandischen Kabinett gestoppt werden, das die Todesstrafe für Schwule vorgesehen hatte. Einige Parlamentarier wollen dennoch weiter dafür kämpfen.

 

Der Verfasser des Gesetztes, David Bahati, will an dem Entwurf des „Antihomosexualitätsgesetztes“ festhalten. Er ist der Meinung, dass nur mit diesem Gesetz Uganda moralisch für die Zukunft gerüstet sei.

 

Die Regierung Ugandas befürchtete, dass eine Verschärfung der Gesetzte gegen Homosexuelle viele Geberländer abschrecken könnte,Nach angaben einer anonymen Quelle heißt es, dass Uganda die bereits bestehenden Gesetzte restriktiver umsetzten könne, ohne damit Entwicklungsgelder zu gefährden. Danach stimmte das Kabinett der Ablehnung des geplanten Gesetztes zu.

Es bestehen in Uganda bisher schon harte Strafen auf Homosexualität. Für „unnatürlichen“ Sex besteht zur Zeit eine 14-jährige Haftstrafe. Nun sollte im neuen Gesetzt die Todesstrafe für „schwere“ Homosexualität eingeführt werden. Außerdem sollte auch das werben für Homosexualität unter Strafe gestellt werden. Dies würde beispielsweise eine Werbung für Aids-Kampagnen unmöglich machen. Ebenso sollte das Verstecken von Homosexuellen und das Vermieten einer Wohnung an eben diese unter Strafe gestellt werden. Wer Homosexuelle nicht den Behörden ausliefert, sollte mit einer Strafe bis zu 3 Jahren Gefängnis rechnen können.

 

Erschreckend ist vor allem, dass immer noch eine sehr große Schwulenfeindlichkeit in der Bevölkerung herrscht. Immerhin ist die Prozentzahl aus dem Jahr 2007 von 96 Prozent auf heute 79 Prozent zurückgegangen, auch wenn das erst ein kleiner Schritt ist. Es bleibt für die Zukunft zu hoffen, dass sich die Gedanken der Bevölkerung öffnen und mehr Platz für eine liberalere Gesellschaft geschaffen wird.

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