Der Christopher Street Day, auch CSD genannt, ist ein vorgesehener Demonstrationstag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern. Ursprünglich setzte man sich am Christopher Street Day für die Rechte solcher Gruppen sowie Gegen die Diskriminierung und Ausgrenzung in der Gesellschaft ein. Seinen Namen hat der CSD nur in Deutschland und der Schweiz. In anderen Ländern ist es anders. In Österreich nennt man den Umzug die Regenbogenparade und in englischsprachigen oder romantischen Ländern ist es als Gay Pride oder Pride Parade bekannt.

Seinen Ursprung hat der CSD in New York im Jahr 1969. Im Stadtviertel Greenwich Village wurde in der Bar Stonewall Inn ein Aufstand gemacht. Diese Zeit war durch die Straßenschlachten sowie gewalttätige Razzien gegen Homosexuelle geprägt. Um den ersten Jahrestag des Aufstandes zu feiern, wurde am 28. Juni 1970 das Christopher Street Liberation Day Committee gegründet. Bis heute feiert man am letzten Samstag des Juni in New York den Umzug. Inzwischen ist daraus eine internationale Tradition geworden.

In Deutschland findet der Umzug in Berlin und Köln, aber auch in anderen Großstädten statt. Auch deutsche Prominente nehmen an der Feier teil. Zu den bekanntesten zählen Bundesaußenminister Joschka Fischer, die Bundesministerin Renate Künast sowie unter anderem der regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit.

Der CSD in Deutschland ist aber auf verschiedene Daten zwischen Juni und August verteilt. Im Jahr 2002 konnte die Parade in Köln in Zusammenlegung mit dem Rosenmontag sich über 1,2 Millionen Besucher freuen. Die Beteiligten demonstrieren oft provozierend wie stolz sie auf ihre sexuelle Ausrichtung sind.

Nicht zuletzt Philosophen, sondern auch andere Kritiker bedauerten sich in letzter Zeit von dem Christopher Street Day und warfen ihm die zunehmende Kommerzialisierung und Ignoranz gegenüber Rassismus und doppelter Diskriminierung von homosexuellen Migranten.

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