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Sehnsucht von Kerstin
Ich lernte sie vor fast 31 Jahren auf Arbeit kennen. Damals war ich gerade mal knappe 18 Jahre.
Wir wohnen in einem Ort und arbeiteten auch zusammen.
Nach der Arbeit haben wir uns auch besucht, immer dann, wenn sie alleine zu Hause war.
Sie war damals schon verheiratet und ist es immer noch.
So geschah es natürlich auch, in ihrer Wohnung, dass wir uns näher, sehr nah kamen. Immer wenn ich mit ihr zusammen war, stieg in mir ein warmes Gefühl hoch. Ich spürte mein Herz, mein Puls raste und mein Kopf wurde rot.
Ich war zu dem damaligen Zeitpunkt ziemlich scheu, habe mir nie getraut irgendetwas als erstes und ohne ihr Einverständnis zu tun, das merkte sie.
Sie nahm mich in den Arm, ich spürte ihre Körperwärme, in mir ging was vor was ich vorher noch nie gespürt habe. Als sie mich wieder losließ, hatte ich das Problem sie anzuschauen. Sie nahm meinen Kopf in beide Hände, schaute in meine Augen und drückte mir einen Kuss auf die Lippen. Ich war ganz schön verdutzt und ließ es geschehen.
Das geht nun schon seit Jahren d ass wir uns heimlich treffen, keiner weis etwas von uns Vor der Wende war eigentlich alles in Ordnung, er hatte seine Arbeit, wir hatten diese Zeit für uns. Heute müssen wir unsere Treffen planen, Ausreden erfinden, unsere Zeit ist begrenzt, kaum ausreichend für uns. Mir ist das aber zu wenig und das weis sie auch. Manchmal zeig ich es auch.
Wenn ich alleine bin und Sehnsucht habe, schreibe ich kleine Verse welche meine Stimmung beschreiben.
Mein Traum
Jede Nacht der gleiche Traum, Nacht für Nacht, ich schlafe kaum Muss ich früh raus, fühl ich mich mies, mein Körper ist krank, weil ich nicht schlief.
Jede Nacht erscheint dein Bild, immer und immer wieder, meine Träume sind mit dir ausgefüllt.
Du lässt mich einfach nicht in Ruh, ich weis nicht, ob es dir auch so geht.
• Den Traum der Träume wünsch ich dir, auch dass du diesen teilst mit mir,
einen Traum, der nur uns zweien gehört, den sonst keinen weiter stört, der Traum wird uns zeigen, was wir fühlen, ob wir einander gehören.
Träum von mir, das wünsch ich dir.
Du forderst mich jede Nacht, dein Duft erfüllt den Raum, ich fühl mich kraftlos dir zu widerstehn, du spielst mit mir, ich lass es geschehen.
Ich sehe deinen Körper, deine Lippen genau, du fährst mir mit Zärtlichkeiten unter die Haut.
Nacht für Nacht bin ich dafür, du machst mich krank, da ich keine Erfüllung spür.
• Den Traum der Träume wünsch ich dir, auch dass du diesen teilst mit mir,
einen Traum, der nur uns zweien gehört, den sonst keinen weiter stört, der Traum wird uns zeigen, was wir fühlen, ob wir einander gehören.
Träum von mir, das wünsch ich dir.
Am Tag bin ich müde, genervt und ohne Kraft, es alles ist zu viel, ich sehne mich zu dir hin in die Nacht, dass ist die Zeit wo ich dich sehe, ich dich fühlen kann, du mir in den Armen liegst, ich halt dich fest lass dich nicht los, fühl ich mich rundum wohl.
Du tust mir weh, der Schmerz sitz tief.
Ein Traum ist wie Schall und Rauch der vergeht.
• Den Traum der Träume wünsch ich dir, auch dass du diesen teilst mit mir,
einen Traum, der nur uns zweien gehört, den sonst keinen weiter stört, der Traum wird uns zeigen, was wir fühlen, ob wir einander gehören.
Träum von mir, das wünsch ich dir.
Du sagst, dass du mich liebst, mir aber auf meine Fragen keine Antworten gibst, ich will nicht nur träumen denn das tut weh, wenn ich träume, dass du in meinen Armen liegst.
Der Schmerz frisst mich auf, ich will dich spüren, dir geben, die Liebe mit dir gemeinsam erleben
Lass dich nicht bitten, komm zu mir, komm teil mit dir.
• Den Traum der Träume wünsch ich dir, auch dass du diesen teilst mit mir,
einen Traum, der nur uns zweien gehört, den sonst keinen weiter stört, der Traum wird uns zeigen, was wir fühlen, ob wir einander gehören.
Träum von mir, das wünsch ich dir.
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